Friedensnobelpreisträger 2017: Nukleare Zerstörung nur noch „ein Wutanfall entfernt“

Die Gewinner des Friedensnobelpreises warnen, dass der Untergang der Menschheit nur einen Impuls entfernt sei.



Der diesjährige Friedensnobelpreis ging an die „International Campaign to Abolish Nuclear Weapons“ (ICAN). Diese warnt insbesondere vor den ernst zunehmenden nuklearen Drohungen zwischen den USA und Nordkorea.

Während der Preisverleihung betonte Beatrice Fihn, Vorsitzende der ICAN, die imminente Gefahr ausgehend von nuklearen Auseinandersetzungen:

„Wird es ein Ende von nuklearen Waffen geben, oder ein Ende der Menschheit?“

In den vergangenen Monaten haben dich die Spannungen zwischen Washington und Pjöngjang weiter zugespitzt, nachdem Nordkorea eine Reihe von Raketen- und Atomtests durchgeführt hat, welche von der internationalen Gemeinde nicht genehmigt worden.



Im Gegenzug betonte US-Präsident Donald Trump die militärischen Fähigkeiten der USA, welche mit „Fire and Fury“ und „totaler Zerstörung“ auf weitere Aufrüstung Nordkoreas antworten würde.

„Die einzige rationale Strategie liegt darin, dass wir diese Situation, in welcher die gegenseitige Zerstörung nur ein Wutanfall entfernt ist, beseitigen“.

ICAN besteht aus einer Koalition von hunderten Nichtregierungsorganisationen auf der ganzen Welt. Zusammen arbeiten diese an einem Vertrag, welcher bereits von 122 Ländern unterzeichnet wurde und die Abschaffung von Nuklearwaffen beinhaltet.

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